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" Das Kabelgatt "
Altes u Neues aus Neujahrsgrüße + Weihnachten/Merry Christm..
Alfred M 
Kapitän/1. Ing
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Betreff: Re: " Das Kabelgatt " - Gepostet: 16.07.2026 - 10:34 Uhr -
Zitat geschrieben von zitteraal
Moin moin
Das Interesse ist es wohl eher nicht was HolgerHarms zu seinen Rückzug veranlasst haben mag.
Es werden doch die sehr spärlichen Beiträge sein, die dort seit langem Verdruss verbreiten.
Dennoch meine ich den momentanen Status nicht aufzugeben, denn Verabschieden ist da auch kein Gewinn.
Also schau gelegentlich mal wieder `rein HolgerHarms.
Moin Zitteraal , Moin Allerseits ,
Sehe ich ähnlich
nach fast 20 Jahren hier an Bord ( dabei seit 2007 ) ist man ja fast schon
so etwas wie ne Ankerkette im Kettenkasten im Kabelgatt
Bei dieser Gelegenheit möchte noch mal auf den Beitrag von " Fursty " aufmerksam machen !!!!
Betreff: Seedienst statt Wehrdienst - Gepostet: 31.03.2026 - 15:52 Uhr - 1
https://www.spiegel.de/wirtsch...58eee25974
Nur mal eine Vermutung von mir :
Nachwuchssorgen bei der Seefahrt sind nachweislich bekannt,aber vielleicht sind die Reeder zu der Erkenntnis gekommen,die vielen ausländischen Seeleute sind auch nicht mehr das was sie mal
waren , nämlich " Billig " :
Deshalb bei Wiedereinsetzung der Wehrpflicht : Seedienst statt Wehrpflicht ! und der Bund übernimmt die Kosten für die Ausbildung
Der an diesem Beitrag angefügte Anhang ist entweder nur im eingeloggten Zustand sichtbar oder die Berechtigung Deiner Benutzergruppe ist nicht ausreichend.
";Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen";(Sir Peter Ustinov)
gruss alfred
gruss alfred
Dieser Post wurde 3 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 16.07.2026 - 10:51 Uhr von Alfred M.
Alfred M 
Kapitän/1. Ing
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Betreff: Re: " Das Kabelgatt " - Gepostet: 27.07.2026 - 11:47 Uhr -
Moin Allerseits !!!!!!
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";Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen";(Sir Peter Ustinov)
gruss alfred
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Betreff: Re: " Das Kabelgatt " - Gepostet: 12.08.2026 - 13:08 Uhr -
Moin moin !
Ist wohl etwas an der Realität vorbeigesegelt, das mit dem „See-Ersatz-Dienst.
Aber dennoch, die Arbeit auf einem Seeschiff ist für den, der die Voraussetzungen,
auch in Hinsicht der physischen Belastungen mitbringt nicht unattraktiv.
War denn das früher soviel anders ? Ja, man hatte Landgang und konnte Land und Leute kennenlernen. Das ist heute ja kaum mehr möglich.
Die „Sicherheitsausrüstung“ bestand aus Elbsegler und Gummilatschen, statt Schutzhelm und Arbeitschuhen mit Stahlkappe und in den Tropen trug man an Deck oft nackte Haut statt Overall.
Party auf der Kammer mit reichlich Bier und Sprit gibt es heute nicht mehr und auch eine Äquatortaufe nach bekannter Weise ist ein Relikt der Vergangenheit.
Wenn ich mir im NET mal Filme über die heutige Seefahrt anschaue, dann ist da nichts mehr zu sehen von damaligen Leben an Bord und Begegnungen an Land.
https://www.youtube.com/watch?v=N1Esx5p7Cls
Ist wohl etwas an der Realität vorbeigesegelt, das mit dem „See-Ersatz-Dienst.
Aber dennoch, die Arbeit auf einem Seeschiff ist für den, der die Voraussetzungen,
auch in Hinsicht der physischen Belastungen mitbringt nicht unattraktiv.
War denn das früher soviel anders ? Ja, man hatte Landgang und konnte Land und Leute kennenlernen. Das ist heute ja kaum mehr möglich.
Die „Sicherheitsausrüstung“ bestand aus Elbsegler und Gummilatschen, statt Schutzhelm und Arbeitschuhen mit Stahlkappe und in den Tropen trug man an Deck oft nackte Haut statt Overall.
Party auf der Kammer mit reichlich Bier und Sprit gibt es heute nicht mehr und auch eine Äquatortaufe nach bekannter Weise ist ein Relikt der Vergangenheit.
Wenn ich mir im NET mal Filme über die heutige Seefahrt anschaue, dann ist da nichts mehr zu sehen von damaligen Leben an Bord und Begegnungen an Land.
https://www.youtube.com/watch?v=N1Esx5p7Cls
Exmatrose_1 
Kapitän/1. Ing
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Kapitän/1. Ing

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Betreff: Das Kabelgatt - Gepostet: 22.08.2026 - 22:48 Uhr -
Moin @ all,
dem was Zitteraal schreibt, ist nichts hinzuzufügen. Festzustellen bleibt: in allen Bereichen von Produktion und Dienstleistungen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vieles verändert und das trifft auch für die Seefahrt bzw. die Arbeitsbedingungen der Seeleute zu. Die Arbeitsbedingungen haben sich durch vielerlei Mechanisierungen erleichtert, dafür ist die Komponente "Land und Leute kennenlernen" ziemlich eingeschlafen.
Was sich nicht positiv geändert hat ist die Natur mit Wind und Wellen, hier ist es wohl rauher geworden (Klimawandel). - Haben wir das damals einfach nicht mitbekommen weil Kapitäne den Kurs noch nach der Wetterlage bestimmen konnten und nicht - koste es was es wolle - Fahrpläne einhalten mussten?
Ich komme zurück auf das "Licht aus im Kettenkasten".
Aus meinem ersten Schiff (Kümo) hatte ich (damals 14/15 jährig) öfter das "Vergnügen" des Kette stauens, damit sie beim nächsten Ankern "knotenfrei" rauslaufen konnte. Das war nötig, weil der Kettenkasten relativ klein war und sich die eingeholte Kette ziemlich chaotisch verteilte. Trotzdem die Kette auf dem 499 BRT Kümo relativ klein war, hatte ich als Pimf da gut zu tun und mit der Kette kam oft einiges an Schlick mit an Bord, der sich auch an mir wiederfand.
Heftiger war es auf der "Schauenburg" (4060 BRT) von H.Schuldt. Da hatte die Kette ein anderes Kaliber, aber auch hier war der Kasten so klein, dass gestaut werden musste. Für mich als 15-jährigen war das auch hier "sauschwer"
Auf meinen weiteren Schiffen war dieses Kette stauen nicht mehr nötig. Ob die Kästen eine feste Beleuchtung hatten oder man einen "Sonnenbrenner" mitnehmen musste entzieht sich meiner Erinnerung und damit auch, ob man "das Licht ausmachen" musste.
Im Übrigen ist festzustellen, das die Zahl der Post weiterhin abnimmt. Es ist scheinbar doch schon alles geschrieben und ausserdem - vermutlichauf Grund biologischer Gegebenheiten - nimmt die Zahl der Schreiber ab.
Allen aktiven, aber auch den "nur Lesern" alles Gute,
wünscht der
Exmatrose
dem was Zitteraal schreibt, ist nichts hinzuzufügen. Festzustellen bleibt: in allen Bereichen von Produktion und Dienstleistungen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vieles verändert und das trifft auch für die Seefahrt bzw. die Arbeitsbedingungen der Seeleute zu. Die Arbeitsbedingungen haben sich durch vielerlei Mechanisierungen erleichtert, dafür ist die Komponente "Land und Leute kennenlernen" ziemlich eingeschlafen.
Was sich nicht positiv geändert hat ist die Natur mit Wind und Wellen, hier ist es wohl rauher geworden (Klimawandel). - Haben wir das damals einfach nicht mitbekommen weil Kapitäne den Kurs noch nach der Wetterlage bestimmen konnten und nicht - koste es was es wolle - Fahrpläne einhalten mussten?
Ich komme zurück auf das "Licht aus im Kettenkasten".
Aus meinem ersten Schiff (Kümo) hatte ich (damals 14/15 jährig) öfter das "Vergnügen" des Kette stauens, damit sie beim nächsten Ankern "knotenfrei" rauslaufen konnte. Das war nötig, weil der Kettenkasten relativ klein war und sich die eingeholte Kette ziemlich chaotisch verteilte. Trotzdem die Kette auf dem 499 BRT Kümo relativ klein war, hatte ich als Pimf da gut zu tun und mit der Kette kam oft einiges an Schlick mit an Bord, der sich auch an mir wiederfand.
Heftiger war es auf der "Schauenburg" (4060 BRT) von H.Schuldt. Da hatte die Kette ein anderes Kaliber, aber auch hier war der Kasten so klein, dass gestaut werden musste. Für mich als 15-jährigen war das auch hier "sauschwer"
Auf meinen weiteren Schiffen war dieses Kette stauen nicht mehr nötig. Ob die Kästen eine feste Beleuchtung hatten oder man einen "Sonnenbrenner" mitnehmen musste entzieht sich meiner Erinnerung und damit auch, ob man "das Licht ausmachen" musste.
Im Übrigen ist festzustellen, das die Zahl der Post weiterhin abnimmt. Es ist scheinbar doch schon alles geschrieben und ausserdem - vermutlichauf Grund biologischer Gegebenheiten - nimmt die Zahl der Schreiber ab.
Allen aktiven, aber auch den "nur Lesern" alles Gute,
wünscht der
Exmatrose
Dieser Post wurde 3 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 22.08.2026 - 22:59 Uhr von Exmatrose_1.
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