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Walli Wu



Walter Wust offline
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Betreff: Re: Walli Wu  -  Gepostet: 12.02.2019 - 11:33 Uhr  -  
Hi @ All

Nächster Hafen war Mombasa. Man hatte kurz vorher den Mau-Mau Führer Kenyata aus englischer Kerkerhaft entlassen und in der Stadt gab es viele Anhänger, die das als Sieg feierten. So kam ein Ratschlag der Agentur, man soll möglichst auf Landgang verzichten oder aber in den englischen Seemannsclub „Flying Angel“ ausweichen. Wir lagen 3 Tage in Mombasa und so warteten wir ab, bis die Stauer-Gang an Bord war. Nach deren Aussagen war es blos für die Engländer gefährlich, an Land zu gehen. Also marschierten wir, kaum daß die Luken wieder dicht waren, in Gruppen an Land.In Mombasa ist schon was los. In einer Kneipe machten wir „geschlossene Gesellschaft“, der Wirt machte den Laden dicht und die Weiber tanzten nackt auf den Tischen. Hinter dem Tresen gab es einen Durchgang, dort waren mit Brettern einzelne Zellen unterteilt, sogenannte "Fickställe", deren einziges Inventar ein „Bett“ war. Wer von der „Show“ genug angetörnt war, schnappte sich eine der schwarzen Perlen und verzog sich mit ihr nach hinten. Eine „Nummer“ war nicht viel teurer als ein „Elefantenbier“, so daß der Wirt als auch die Nutten auf ihre Kosten kamen. Natürlich zog es auch mich dorthin, gerade noch rechtzeitig, weil eine der „Schönen“ ständig zwischen meinen Schenkeln am massieren war und auch meine Hand immer wieder an ihre „Muschi“ führte. Sie hatte wohl ein Faible für Greenhorns und als ich endlich mitkam, konnte sie es kaum erwarten, mich nackt zu sehen. Sie war wirklich pechschwarz und ihre Schamhaare waren kratzig wie ein Piassava-Besen. Wenn sie die Beine spreizte leuchteten ihre inneren Schamlippen in einem zarten rosa, daß mir sofort der Gedanke an ein Steak, englisch gebraten, kam. Nun, sie schaffte es an diesem Abend noch 3 Mal mich in ihren Kabuff zu locken, allerdings mochte ich dann nicht mehr, denn durch ihrePiassava-Behaarung tat mir schon der Penis weh.Spät nach Mitternacht zogen wir dann wieder zum Hafen, hatten zwar keinen „Fucking-Cent“ mehr in der Tasche, aber waren uns alle einig, daß Mombasa der beste Hafen von Ost-Afrika ist.Am nächsten Morgen kam während des Frühstücks ein Schwarzer in die Messe, der sich als Schneider vorstellte. Er bot an, für 5 Pfund aus weißem Khaki eine Hose und ein Hemd zu schneidern und rechtzeitig vor Auslaufen wieder an Bord zu sein. Der Bootsmann kannte den Mann und sagte, daß es ein fairer Geschäftsmann sei. Also ließ ich mir Maß nehmen und auch andere Kollegen bestellten noch Kleidung bei ihm.In der Bullenhitze von Kenya war es nach dieser verrückten Nacht besonders schwer an Deck zu arbeiten. Nachdem ein Teil der Laderäume leer waren, fingen wir an, Kaffee zu laden. Die Decks lage voll mit Stauholz, das nun zur Belüftung der Kaffeeladung zwischen die Lagen Säcke gepackt wurde. Wir luden mit eigenem Geschirr und die schwarzen Schauerleute mussten barfuss mit einem Kaffeesack auf dem Rücken über Stauholz und Sackgut hinweg bis in die äußersten Lukenecken laufen. Dabei waren sie barfuß und bis auf eine Hose nackt und der Schweiss lief in Strömen an ihrem Körper herunter. Einige hatten zum Schutz vor den rauhen Sisalsäcken ein Tuch auf dem Rücken. Diese Arbeit verrichteten die Jungs von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Da gerade Ramadan war, haben sie tagsüber noch nicht einmal was gegessen. Ich muss schon sagen, ich war beeindruckt.Nach Feierabend ging ich diesmal zum Club, dort konnte man Dart spielen. Zwar waren die Regeln etwas kompliziert, aber ein paar der Janmaaten kannten das Spiel und ich habe mich darauf verlassen, daß sie mich nicht beschubsen.Am nächsten Tag zum Teatime kam der Schneider mit den Khaki-Klamotten und weil ich viel zu verschwitzt war, habe ich die Sachen auf gut Glück so angenommen, ohne sie anzuprobieren. Später auf See habe ich sie dann angezogen und sie passten wie angegossen.Es war ein richtig fester Stoff und ich habe die Sachen noch lange getragen und viel Freude damit gehabt.Von Mombasa ging es weiter nach Sansibar und Dar es Salam. Ich hätte gerne mehr von Sansibar gesehen, aber wir ankerten nur wenige Stunden und Landgang war nicht drin. Dafür war es in Dar es Salam wieder oberaffengeil. Nach der Decksarbeit und vier Stunden Raumwache zogen wir zu Dritt los. So lange es hell war, sah Alles nur staubig und verkommen aus, aber nach Einbruch der Dunkelheit, die ja in den Tropen fast so schnell geht wie Licht ausknipsen, waren entlang der Strasse überall Feuerstellen, an denen die „Blackies“ sassen und sich mit viel Gestik und Gelächter unterhielten. Es gab einen grossen freien Platz um den herum sich mehrere „Kneipen“ befanden und die allesamt riesige Propeller an der Decke hängen hatten, um die heisse Luft zu verquirlen. Das Standardgetränk war überall das „Elefantenbier“, ein übles Gebräu in Literflaschen. Vor den Kneipen standen „Grill’s“ oder das, was die Schwarzen dafür hielten. Meist waren es der Länge nach aufgeschnittene Ölfässer, in denen Holzkohle brannte und obenauf hatte man ein Drahtgitter gelegt. Daneben war eine Schale in der Reis in einer undefinierbaren Sauce bruzzelte. Das Fleisch sah mal nach Huhn aber auch wie Schaschlik auf einem Spiess aus. Alles was mit Sauce war, gab es in einer halben Kokosnussschale, das schiere Fleisch wurde in Blättern „serviert“.Nach dem zweiten Elefantenbier habe ich mir ein Menü zusammengestellt, indem ich auf das Jeweilige mit dem Finger zeigte, das ich in der Kokosnuss haben wollte. Die Sauce war so scharf, daß mir die Tränen kamen und die Luft weg blieb. Aber ich habe sie „tapfer“ verspeist. Das Hühnerfleisch stammte von einer extrem zähen Rasse und stellte höchste Ansprüche an mein Gebiss. Es gab kein Besteck und so habe ich nach Landessitte mit den Fingern gegessen. Gott sei Dank habe ich die „richtige“ Hand genommen. Allerdings hat mir diese exclusive Mahlzeit eine schöne Ruhr eingebracht.Wirklich was los war in den Kneipen nicht, das übliche Gedudel und natürlich die Anmache von Nutten und Zuhältern. Die Mädchen hatten zwar durchweg hübsche Gesichtszüge, aber die Haartracht war doch sehr gewöhnungsbedürftig. Es waren immer einige Haare zusammengedreht und die standen dann ab wie Antennen. Die Meisten liefen barfuß oder hatten Sandalen an, die mit einem einzigen Riemchen zwischen dem grossen Zeh gehalten wurden. Meine beiden Begleiter hatten sich schon mit zwei „Schönen“ verdrückt, als mich ein noch sehr junges Mädchen fragte, ob ich mit ihr mitkommen wolle. Kavalier, der ich nun mal bin, ließ ich mich von ihr an der Hand in den dunkelsten Kral entführen. Vor einer der Hütten gab es ein kurzes Palaver, dann machte sie die Tür auf und zog mich in die Hütte. Dort hing eine kahle Birne von der Decke und eine nicht mehr ganz so „knusprige“ Mammi saß auf einem Feldbett und begrüßte mich, während sich meine Junge Freundin aus der Tür schlich.Ausser dem Feldbett stand da noch ein wackliger Holztisch und eine Bank mitten im Raum.Ich setzte mich vor Schreck erst mal auf die Bank und die Mammi fing an, mir ihre „Reize“ zu preisen. Als sie den BH auszog, gab sie eine Brust frei, die mich an einen Lederriemen erinnerte, an denen die Friseure die Rasiermesser wetzten. Sie muss die Brüste in den BH eingerollt haben. Auf ihrem Steiß konnte man bequem eine Flasche Elefantenbier abstellen und die Zähne waren knallrot vom vielen Betelnuss kauen. Ich holte 10 Schillinge aus meiner Hosentasche, die ich ihr ohne Gegenleistung in die Hand drückte und mich für ihre Gastfreundschaft bedankte. Sie hatte sich schon mal auf das Feldbett gelegt, vielleicht dachte sie, in der horizontalen kommen ihre Reize besser zur Geltung. Für mich war dieser Abend als äußerst keusch beendet und ich machte mich allein zu Fuß auf den Rückweg. Bei jedem Schritt hörte man das Knacken, wenn man auf die Kakerlaken tratt, die hier größer als Maikäfer waren. Unterwegs bekam ich noch ein paar eindeutige Angebote, aber mein Bedarf war fürs Erste gedeckt.

moin WalliWu
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bublies offline
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Betreff: Re: Walli Wu  -  Gepostet: 12.02.2019 - 12:32 Uhr  -  
Tack WalliWu,
mit der rechten Hand wird gegessen
mit der Linken wird der Unterkörper sauber gehalten.
Beide Hände werden gebraucht; nicht nur die Rechte.
Zur Reinigung wird Wasser verwendet und nicht Papier denn Dieses verschmiert nur.
Die Fingernägel an der linken Hand werden sehr kurz gehalten.
Die Körperhygiene war/ist im Orient und in Afrika gruendlicher/besser als diejenige die von den Weissen benutzt wurde/wird :-)
Sorry Walter dass ich meinen Senf hinzu gab. :-(
Hälsning Bublies
Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 12.02.2019 - 12:49 Uhr von bublies.
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Walter Wust offline
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Betreff: Re: Walli Wu  -  Gepostet: 12.02.2019 - 12:48 Uhr  -  
Hi @ All

es wäre einen Versuch wert
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Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 12.02.2019 - 12:50 Uhr von Walter Wust.
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Walter Wust offline
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Betreff: Re: Walli Wu  -  Gepostet: 12.02.2019 - 15:37 Uhr  -  
Hi @ All

Natürlich war das beim nächsten Frühstück die Story und ich brauchte ein dickes Fell bei all den Spötteleien. Allerdings hatten sich 2 Kollegen die „Pfeife“ verbrannt, das konnte mir so natürlich nicht passieren. Zum Teatime fingen meine Gedärme an verrückt zu spielen. Ich saß auf der Toilette und vor mir stand ein Eimer, in den ich zusätzlich erbrach. Es war ein fürchterlicher Gestank und das Schlimmste, es hörte nicht auf. Jedesmal, wenn ich aufstehen wollte, kam es erneut wie angeschossen. Beim Abwischen kam es mir vor, als hätte ich Schmirgelleinen in der Hand statt Toilettenpapier. Der Bootsmann brachte mir Kohletabletten und ich hatte bis Lindi einen Stammplatz auf der Schüssel. Bis Mtwara konnte ich wieder halbwegs an Deck mitarbeiten, außer trockenes Brot und Tee bekam ich nichts zu essen, ich hätte auch garnichts essen können bei dem Gedanken, wie das dann weitergeht. In Mtwara kamen Händler mit Käfigen an Bord, in denen saßen kleine farbenprächtige „Singvögel“.Ahnungslos wie ich war, ließ ich mir einen Käfig mit mehreren der hübschen Vögel andrehen, auch ein paar Kolben Hirse bekam ich dazu und hoffte, damit bis Hamburg genug Futter zu haben. Leider wurden die Tiere keine Woche alt. Es waren Wildfänge und die hatten in dem kleinen Käfig und der Situation an Bord einen solchen Stress, daß sie starben. Das war mir eine Lehre.In Lorenco Marques ging es dann noch mal richtig an Land. Es gab dort einen Rose-Wein in einer kleinen "Henkel-Flasche", der eisgekühlt serviert wurde und sehr süffig war. Wir waren in mehreren Bars und obwohl der Wein wenig Alkohol hatte, zeigte er in Verbindung mit der feuchtwarmen Hitze doch doch sehr bald Wirkung. Erst hatten wir noch ein paar recht hübsche Mädchen mit am Tisch, doch als das Gelage auszuarten drohte, wurden wir schnell uns selbst überlassen. Ehrlich gesagt weiß ich auch garnicht mehr, wie ich an Bord gekommen bin, in die Koje habe ich es erst garnicht mehr geschafft. Als ich gegen 5:00 UhrAufwachte, mit einem Brummschädel und einem trockenen Hals, lag ich mit meinem schönen, ehemals weißen Khakipäckchen zusammengerollt in der Festmacher-Manila. Mir war kotzübel und als Erstes stellte ich mich unter die kalte Dusche.Dann war Arbeit angesagt, denn wer saufen kann, kann auch arbeiten. Ich habe mir geschworen, mich zu bessern. Als ich dann abends die Klamotten zu „Max“, wie alle chinesischen Wäscher an Bord heissen , brachte, viel dieser aus allen Wolken. „So schöne weiße Khaki, was hast Du gemacht“? Ich habe es ihm lieber nicht erzählt, aber zu seiner Ehre sei gesagt, er hat es wieder tadellos sauber hingekriegt.Nach Beira kam dann Durban, ein Hafen, von dem der Jungmann, der mit mir eine Kammer teilte, jedesmal ins Schwärmen geriet. Es war noch Apartheid und man mußte aufpassen, daß man sich nicht auf die falsche Parkbank setzte oder in den falschen Bus einstieg. Eigentlich hätten die „Südaffen“, wie mein Kumpel die weißen Einheimischen nannte, auch keine ihrer Einrichtungen benutzen dürfen, denn wenn etwas für „Farbige“ tabu war, stand da ein Schild„for Europeans only“ und das waren die Meisten von denen schon seit Generationen nicht mehr. Schön war jedenfalls der Strand von Durban mit einer wunderbaren Brandung. Zum Schutz vor Haien waren Netze gespannt und es gab als Attraktion ein riesiges Haifischaquarium, wo man den „Außenbordskollegen“ Aug in Aug gegenüberstand. Es waren da Burschen von einigen Metern Länge dabei und ich war froh, auf der trockenen Seite zu stehen. Es gab auch eine ganze Reihe sehr guter Lokale in denen man auch exzellent essen konnte. Zwar hatte ich nach der Erfahrung in Lorenco Marques noch immer kein wirkliches Vertrauen in die „afrikanische“ Küche liess mich aber überreden und habe es nicht bereut.Wir haben „Seafood“ für zwei Personen bestellt und bekamen einen ganzen Tisch voller ausgezeichnet zubereiteter Meeresfrüchte, davon wären bestimmt auch vier gute Esser satt geworden.

moin WalliWu
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Baobab offline
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Betreff: Re: Walli Wu  -  Gepostet: 13.02.2019 - 07:51 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Walter Wust

Hi @ All

Nächster Hafen war Mombasa. Man hatte kurz vorher den Mau-Mau Führer Kenyata aus englischer Kerkerhaft entlassen und in der Stadt gab es viele Anhänger, die das als Sieg feierten. So kam ein Ratschlag der Agentur, man soll möglichst auf Landgang verzichten oder aber in den englischen Seemannsclub „Flying Angel“ ausweichen. Wir lagen 3 Tage in Mombasa und so warteten wir ab, bis die Stauer-Gang an Bord war. Nach deren Aussagen war es blos für die Engländer gefährlich, an Land zu gehen. Also marschierten wir, kaum daß die Luken wieder dicht waren, in Gruppen an Land.In Mombasa ist schon was los. In einer Kneipe machten wir „geschlossene Gesellschaft“, der Wirt machte den Laden dicht und die Weiber tanzten nackt auf den Tischen. Hinter dem Tresen gab es einen Durchgang, dort waren mit Brettern einzelne Zellen unterteilt, sogenannte "Fickställe", deren einziges Inventar ein „Bett“ war. Wer von der „Show“ genug angetörnt war, schnappte sich eine der schwarzen Perlen und verzog sich mit ihr nach hinten. Eine „Nummer“ war nicht viel teurer als ein „Elefantenbier“, so daß der Wirt als auch die Nutten auf ihre Kosten kamen. Natürlich zog es auch mich dorthin, gerade noch rechtzeitig, weil eine der „Schönen“ ständig zwischen meinen Schenkeln am massieren war und auch meine Hand immer wieder an ihre „Muschi“ führte. Sie hatte wohl ein Faible für Greenhorns und als ich endlich mitkam, konnte sie es kaum erwarten, mich nackt zu sehen. Sie war wirklich pechschwarz und ihre Schamhaare waren kratzig wie ein Piassava-Besen. Wenn sie die Beine spreizte leuchteten ihre inneren Schamlippen in einem zarten rosa, daß mir sofort der Gedanke an ein Steak, englisch gebraten, kam. Nun, sie schaffte es an diesem Abend noch 3 Mal mich in ihren Kabuff zu locken, allerdings mochte ich dann nicht mehr, denn durch ihrePiassava-Behaarung tat mir schon der Penis weh.Spät nach Mitternacht zogen wir dann wieder zum Hafen, hatten zwar keinen „Fucking-Cent“ mehr in der Tasche, aber waren uns alle einig, daß Mombasa der beste Hafen von Ost-Afrika ist.Am nächsten Morgen kam während des Frühstücks ein Schwarzer in die Messe, der sich als Schneider vorstellte. Er bot an, für 5 Pfund aus weißem Khaki eine Hose und ein Hemd zu schneidern und rechtzeitig vor Auslaufen wieder an Bord zu sein. Der Bootsmann kannte den Mann und sagte, daß es ein fairer Geschäftsmann sei. Also ließ ich mir Maß nehmen und auch andere Kollegen bestellten noch Kleidung bei ihm.In der Bullenhitze von Kenya war es nach dieser verrückten Nacht besonders schwer an Deck zu arbeiten. Nachdem ein Teil der Laderäume leer waren, fingen wir an, Kaffee zu laden. Die Decks lage voll mit Stauholz, das nun zur Belüftung der Kaffeeladung zwischen die Lagen Säcke gepackt wurde. Wir luden mit eigenem Geschirr und die schwarzen Schauerleute mussten barfuss mit einem Kaffeesack auf dem Rücken über Stauholz und Sackgut hinweg bis in die äußersten Lukenecken laufen. Dabei waren sie barfuß und bis auf eine Hose nackt und der Schweiss lief in Strömen an ihrem Körper herunter. Einige hatten zum Schutz vor den rauhen Sisalsäcken ein Tuch auf dem Rücken. Diese Arbeit verrichteten die Jungs von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Da gerade Ramadan war, haben sie tagsüber noch nicht einmal was gegessen. Ich muss schon sagen, ich war beeindruckt.Nach Feierabend ging ich diesmal zum Club, dort konnte man Dart spielen. Zwar waren die Regeln etwas kompliziert, aber ein paar der Janmaaten kannten das Spiel und ich habe mich darauf verlassen, daß sie mich nicht beschubsen.Am nächsten Tag zum Teatime kam der Schneider mit den Khaki-Klamotten und weil ich viel zu verschwitzt war, habe ich die Sachen auf gut Glück so angenommen, ohne sie anzuprobieren. Später auf See habe ich sie dann angezogen und sie passten wie angegossen.Es war ein richtig fester Stoff und ich habe die Sachen noch lange getragen und viel Freude damit gehabt.Von Mombasa ging es weiter nach Sansibar und Dar es Salam. Ich hätte gerne mehr von Sansibar gesehen, aber wir ankerten nur wenige Stunden und Landgang war nicht drin. Dafür war es in Dar es Salam wieder oberaffengeil. Nach der Decksarbeit und vier Stunden Raumwache zogen wir zu Dritt los. So lange es hell war, sah Alles nur staubig und verkommen aus, aber nach Einbruch der Dunkelheit, die ja in den Tropen fast so schnell geht wie Licht ausknipsen, waren entlang der Strasse überall Feuerstellen, an denen die „Blackies“ sassen und sich mit viel Gestik und Gelächter unterhielten. Es gab einen grossen freien Platz um den herum sich mehrere „Kneipen“ befanden und die allesamt riesige Propeller an der Decke hängen hatten, um die heisse Luft zu verquirlen. Das Standardgetränk war überall das „Elefantenbier“, ein übles Gebräu in Literflaschen. Vor den Kneipen standen „Grill’s“ oder das, was die Schwarzen dafür hielten. Meist waren es der Länge nach aufgeschnittene Ölfässer, in denen Holzkohle brannte und obenauf hatte man ein Drahtgitter gelegt. Daneben war eine Schale in der Reis in einer undefinierbaren Sauce bruzzelte. Das Fleisch sah mal nach Huhn aber auch wie Schaschlik auf einem Spiess aus. Alles was mit Sauce war, gab es in einer halben Kokosnussschale, das schiere Fleisch wurde in Blättern „serviert“.Nach dem zweiten Elefantenbier habe ich mir ein Menü zusammengestellt, indem ich auf das Jeweilige mit dem Finger zeigte, das ich in der Kokosnuss haben wollte. Die Sauce war so scharf, daß mir die Tränen kamen und die Luft weg blieb. Aber ich habe sie „tapfer“ verspeist. Das Hühnerfleisch stammte von einer extrem zähen Rasse und stellte höchste Ansprüche an mein Gebiss. Es gab kein Besteck und so habe ich nach Landessitte mit den Fingern gegessen. Gott sei Dank habe ich die „richtige“ Hand genommen. Allerdings hat mir diese exclusive Mahlzeit eine schöne Ruhr eingebracht.Wirklich was los war in den Kneipen nicht, das übliche Gedudel und natürlich die Anmache von Nutten und Zuhältern. Die Mädchen hatten zwar durchweg hübsche Gesichtszüge, aber die Haartracht war doch sehr gewöhnungsbedürftig. Es waren immer einige Haare zusammengedreht und die standen dann ab wie Antennen. Die Meisten liefen barfuß oder hatten Sandalen an, die mit einem einzigen Riemchen zwischen dem grossen Zeh gehalten wurden. Meine beiden Begleiter hatten sich schon mit zwei „Schönen“ verdrückt, als mich ein noch sehr junges Mädchen fragte, ob ich mit ihr mitkommen wolle. Kavalier, der ich nun mal bin, ließ ich mich von ihr an der Hand in den dunkelsten Kral entführen. Vor einer der Hütten gab es ein kurzes Palaver, dann machte sie die Tür auf und zog mich in die Hütte. Dort hing eine kahle Birne von der Decke und eine nicht mehr ganz so „knusprige“ Mammi saß auf einem Feldbett und begrüßte mich, während sich meine Junge Freundin aus der Tür schlich.Ausser dem Feldbett stand da noch ein wackliger Holztisch und eine Bank mitten im Raum.Ich setzte mich vor Schreck erst mal auf die Bank und die Mammi fing an, mir ihre „Reize“ zu preisen. Als sie den BH auszog, gab sie eine Brust frei, die mich an einen Lederriemen erinnerte, an denen die Friseure die Rasiermesser wetzten. Sie muss die Brüste in den BH eingerollt haben. Auf ihrem Steiß konnte man bequem eine Flasche Elefantenbier abstellen und die Zähne waren knallrot vom vielen Betelnuss kauen. Ich holte 10 Schillinge aus meiner Hosentasche, die ich ihr ohne Gegenleistung in die Hand drückte und mich für ihre Gastfreundschaft bedankte. Sie hatte sich schon mal auf das Feldbett gelegt, vielleicht dachte sie, in der horizontalen kommen ihre Reize besser zur Geltung. Für mich war dieser Abend als äußerst keusch beendet und ich machte mich allein zu Fuß auf den Rückweg. Bei jedem Schritt hörte man das Knacken, wenn man auf die Kakerlaken tratt, die hier größer als Maikäfer waren. Unterwegs bekam ich noch ein paar eindeutige Angebote, aber mein Bedarf war fürs Erste gedeckt.

moin WalliWu

Moin
Wie kann man bloß so ein Mist schreiben bin bald 2 Jahre in diese Ecke gewesen .Auch dir müßte Aufgefallen sein das die meisten schwarzen Frauen beschnitten sind (waren) Und Elefantenbier gab es da nicht das einheimische hies Tusker und war einbauchige Flasche ca 300-400 ml.Auf welchen Schiff warst du da ?? Warst du überhaut da?
Moin
MG Baobab
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Alfred M offline
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Betreff: Re: Walli Wu  -  Gepostet: 13.02.2019 - 11:49 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Baobab

Zitat geschrieben von Walter Wust

Hi @ All

Nächster Hafen war Mombasa. Man hatte kurz vorher den Mau-Mau Führer Kenyata aus englischer Kerkerhaft entlassen.das war 1961

moin WalliWu

Moin
Wie kann man bloß so ein Mist schreiben bin bald 2 Jahre in diese Ecke gewesen .Auch dir müßte Aufgefallen sein das die meisten schwarzen Frauen beschnitten sind (waren) Und Elefantenbier gab es da nicht das einheimische hies Tusker und war einbauchige Flasche ca 300-400 ml.Auf welchen Schiff warst du da ?? Warst du überhaut da?
Moin
MG Baobab


Betreff: Afrikafahrer - Thema: Afrikafahrer - Forum: Willkommen - 274
Bin von 1970-1978 bei DAL/ Essberger als Ing-Assi dann als TO gefahren
..........moin baob,
glaube du solltest deinen beitrag noch mal überdenken. :o walter berichtet aus der zeit von 1961also kannst du frühestens ca.9 jahre später in mombasa gewesen sein :P :fgrin:
ich war anfang 1966 mit der tanganyika ( doal )dort,alles fast so wie walter es beschrieben hat :D :D
z B.: Elefantenbier,hier ist nicht unbedingt die marke sondern die etwas abnorme flaschengröße gemeint,gab es meist von heineken,( zu unserem bedauern auch alkoholfrei im persergolf )auch die haarmode der damen treffend beschrieben,ähnlichkeit mit den berührungszündern alter seeminen. O-)
okay,bei der schambehaarung hat er ein wenig übertrieben,piasaverbesen :fgrin: bischen zu hart,
eher wie ne halbtrockene bitumenfarbrolle,zumindest meiner erinnerung nach!
";Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen";(Sir Peter Ustinov)

gruss alfred
Dieser Post wurde 2 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 13.02.2019 - 12:28 Uhr von Alfred M.
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